Vorgeschichte des Unkrautkontrollprogramms

In den 1970er Jahren begannen nicht-indigene Pflanzen die Dünen zu bedecken, was die Sandbewegung der Dünen unterdrückte. Diese fortschreitende Umwandlung in Grasland war eine ernste Bedrohung für die Dünen, da die bodendeckenden Pflanzen die Bildung der Sand-Rippelmuster und Schleier verhinderten und die natürliche Schönheit der Landschaft zu zerstören begannen.Naturschutzgruppen begannen um 1985 mit dem Sprühen von Unkrautbekämpfungsmitteln. 1994 wurden dann von der Präfektur und der Stadt Tottori und später auch vom damaligen Dorf Fukube öffentlich finanzierte Unkrautjät-Projekte ins Leben gerufen.

Freiwillige zum Unkrautjäten

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Der Ausschuss für die Erhaltung der Tottorier Dünenlandschaft organisiert seit 2004 in Zusammenarbeit mit Freiwilligen vor Ort intensive Unkrautjätungen, um die ursprüngliche Schönheit der Dünen wiederherzustellen. Zwischen dem 8. Juli und dem 11. September 2009 (insgesamt 23 Tage) meldeten sich 3708 Personen; als Ergebnis wurde freitags, samstags und sonntags eine Gesamtfläche von 43,7 Hektar von Unkraut befreit.

Aktivitäten zur Abfallbeseitigung

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Der Ausschuss für die Säuberung der Tottori-Dünen organisiert seit 1980 jeden Sommer und Winter zusammen mit den Bürgern und der Wirtschaft Säuberungskampagnen. Bei der 59. Aktion am 27. September 2009 entfernten 3200 Freiwillige insgesamt 1,4 Tonnen Abfall aus den Dünen.