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Zeitabschnitt der Alten Tottori-Bucht

Vor ungefähr 100.000 Jahren lag der Meeresspiegel höher als heute. Die Tottori-Region bestand aus einer großen Bucht mit vielen großen und kleinen Felseninseln, und hügelige Landzungen erstreckten sich weit ins Meer. Der vom Wasser antransportierte Sand setzte sich auf dem Boden der Bucht ab.

Zeitabschnitt der Alten Dünen

In der Eiszeit senkte sich der Meeresspiegel, und die angesammelten Sedimente tauchten als dicke Sandschichten aus dem Wasser auf. Diese Hochplateaus wurden von Flugsand bedeckt und formten auf diese Weise die Alten Dünen. Zusätzlich lagerte sich Vulkanasche des Daisen auf den Dünen ab und bildete klar erkennbare Schichten.

Zeitabschnitt der Jomon-Transgression

Die Alten Dünen bestanden für einen langen Zeitabschnitt, doch danach stieg der Meeresspiegel in der Jomon-Zeit wieder an und die Tottori-Ebene verwandelte sich in eine Bucht mit schlammigen Ablagerungen. Gegen Ende der Transgression wurden wieder große Mengen von Sand angeschwemmt und abgelagert.

Die Tottori-Dünen heute

Nach dem Ende der Jomon-Transgression und dem Absinken des Meeresspiegels vereinigten sich die Neuen Dünen mit den Alten Dünen. Die Lage der Neuen Dünen änderte sich in den folgenden Jahren mehrmals, insbesondere nach der japanischen Kofun-Periode (250 – 538). Allerdings wurde in den letzten Jahren, bedingt durch Wiederaufforstung und Flussregulierungen, der natürliche Nachschub an Sand unterbrochen, weshalb die Dünen heute nicht mehr wachsen.